ORTSRAT

   Travemünde

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08.07.2020

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Rücksicht auf die Fischer...

fischereihafen

 

...dies war u.a. eine Kernaussage auf der letzten Ortsratssitzung, die die Vorstellung des neuesten städtebaulichen Entwurfs im Bauleitplanverfahren Fischereihafen Travemünde auf der Tagesordnung hatte.

Der Einladung des Ortsrats waren alle Beteiligten des Verfahrens gefolgt: Als Planer Dipl.Ing. Architekt Klaus-H. Petersen vom Architektur- und Stadtplanungsbüro petersen pörksen partner gmbh, Lübeck, als Investor und Projektentwickler Dipl.Ing. Architekt Ronald Klein-Knott von der Firma FRANK-Gruppe, Hamburg, Architekt Jürgen Böge vom Gestaltungsbeirat der Hansestadt Lübeck aus Hamburg und Karsten Schröder, Leiter der Stadtplanung der Hansestadt Lübeck.

In diese Richtung ging auch der Kommentar von Jürgen Böge, der die Fischer aufforderte ihre Forderungen klar zu formulieren und deren Umsetzung anzumahnen.

Diese sind nämlich noch nicht alle ganz zufrieden. Es ist eine 20 Meter breite Hafenstraße geplant. Deren Aufteilung in der Breite so aussehen soll: 7 m als Arbeitszone für die Fischer, 6 m als Fahrbahn und weitere 7 m als Zone zum Einkaufen und Flanieren. Hierzu trug einer der Fischer vor, das ihnen eine 7 m breite Zone nichts bringt, wenn sie ihre Kutter nicht davor festmachen und anlanden können; der geplante Hauptsteg der Marina sei den Fischern im Weg. Herr Klein-Knott verwies auf die Lübeck Port Authority von der die Zeichnung so übernommen ist. Er versprach hier einen Termin mit ihm, den Fischern, und der Lübeck Port Authority zu vereinbaren, um diese Situation zu klären. Sollten hier Änderungen notwendig sein, so sicherte er weiter zu, werden diese auch eingeplant. Die Zahl der Liegeplätze für die Fischer sollten jedenfalls nicht vermindert werden.

Es gab auch Fragen aus dem Publikum , ob die Zufahrt für Kunden, die Fisch vom Kutter oder aus dem Räucherofen kaufen möchten, weiterhin gewährleistet ist. Die Fischer sind am Meisten betroffen von diesem Projekt und ihre Anliegen müssen vorrangig berücksichtigt werden. Es geht hier um existenzielle Probleme. Der Travemünder Fischereihafen ist ein zum großen Glück noch funktionierender Hafen. Diese Tatsache muss oberste Priorität unter allen Berücksichtigungen der vorhandenen Gegebenheiten haben.

Das die Anliegen der Fischer Gehör und Umsetzung finden, darauf wird der Ortsrat ein besonderes Augenmerk haben. Und es gilt abzusichern, dass die Wohnbebauung, trotz ausgewiesenem Mischgebiet, nicht in Kollision mit dem Betrieb des Hafens kommt, der baurechtlich weiter als Hafengebiet einzustufen ist.