Olympisches Segeln

Artikel in den Lübecker Nachrichten vom 01.01.2015:Olympische Ringe

"Lübeck drückt Hamburg die Daumen für Olympia"

"Travemünde will Sportler aus aller Welt zu Segelwettbewerben auf der Ostsee empfangen"

In dem Artikel ist u.a. zu lesen, dass die Hansestadt Hamburg schon ein Menge tut, um ihre BürgerInnen mitzunehmen. Zahlreiche Werbekampagnen und Veranstaltungen finden statt. Der DOSB plant für den Monat Februar eine Bürgerbefragung in den Städten Hamburg und Berlin. Wohl wissend, dass die Beteiligung der BürgerInnen eine große Bedeutung hat.

Weiter war dem Artikel u.a. zu entnehmen, dass die Hansestadt Lübeck in den Monaten Januar und Februar eine Sympathie-Kampagne für Olympia in ganz Lübeck plant.

Da kamen Fragen auf. Diese haben wir dem Bürgermeister, Herrn Bernd Saxe in einem Schreiben gestellt:

  • Welche Art von Veranstaltungen sind im Rahmen der von Ihnen geplanten Sympathie-Kampagne angedacht ?

  • Wie sieht der Zeitrahmen für die Kampagne aus?

  • Wird die "Olympia-Kampagne 2024/2028 – Segeln zum Greifen nah 2.0" dabei der Öffentlichkeit vorgestellt?

  • Werden die Veranstaltungen im Ortsteil Travemünde stattfinden?

  • Zu wann ist der von Ihnen in ganz Lübeck in Aussicht gestellte Bürgerentscheid terminiert?

Weiterhin haben wir zum Ausdruck gebracht, dass wir eine zeitnahe Beantwortung erwarten. Dies würde unserer Meinung nach für das olympische Projekt sehr förderlich und nützlich sein. Einem der Sache nicht dienlichen Aufkommen von Fehlinformationen, oder gar von "Gerüchten" könnte man nämlich so entgegenwirken.

Unser Standpunkt ist:

Frühzeitige Beteiligung an den Planungen halten wir für unverzichtbar, denn es hilft gegenseitige Ressentiments abzubauen. Hierzu wird allerdings auch eine Akzeptanz und Berücksichtigung der Meinungen und der Standpunkte der BürgerInnen in Travemünde seitens der Planer notwendig sein. Das Lebens- und Wohnumfeld der Travemünder wird (wie in vielen anderen Planungen) von diesen Planungen direkt berührt. In welchem Ausmaß auch immer. Und darüber muss von Anfang an miteinander gesprochen, und danach gemeinsam gehandelt werden.