ORTSRAT

   Travemünde

Nächste Sitzung

Öffentliche Sitzungen des Ortsrates Travemünde können derzeit nicht rechtskonform organisiert werden bzw. dürfen wegen der Corona-Virus SARS-CoV-2 Pandemie (COVID-19) aufgrund der Bestimmungen der Landesverordnung Schleswig-Holstein zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der aktuellen Fassung nicht stattfinden.

Aktuelles

Maritim

Autoklinik Travemünde

Kanzlei am Hafen

Terminplan Fischereihafen

Geht alles wie geplant, dann sieht der Terminplan für den Umbau des Fischereihafens wie folgt aus:

Fischereihafen neu

  • Herstellung des Uferbollwerkes ab 05/2017

  • Abbruch alte Halle und Betonsteg ab 12/2017

  • Rückbau alte Fischerbrücke und Stege bis 03/2018

  • Neubau Spundwand ab 03/2018

  • Neubau Fischerhalle bis 07/2018

  • Neubau Hafenzone mit Entwässerung ab 07/2018

  • Neubau Zugangssteg Wellenbrecher ab 11/2018

  • Beginn Baugrube Hochbau ab 09/2018

  • Beginn Hochbau ab 01/2019

  • Abschluss Außenanlagen ( Pflaster ) ca. 05/2020

  • Februar bis August 2018 Sperrung der Zufahrt zum Fischereihafen

  • Baubeginn im westlichen Teil und Ende im östlichen des Fischereihafens

 

Während dieser Zeit werden Ersatzliegeplätze für die Fischer im Fischereihafen geschaffen. Die Plätze sind schon im Detail zugewiesen. Auch für die Bestattungsschiffe und die Nautilus werden Ersatzplätze geschaffen.

Über den Hochbau konnten noch keine Aussagen getroffen werden, da die Planungen noch nicht ganz abgeschlossen sind. Im Frühjahr 2018 werden die Planungen im Ortsrat vorgestellt.

Klimawandel - Auswirkungen auch bei uns?

Stichwort: Hochwasser in TravemündePegel

Müssen wir mit vermehrten Hochwasserereignissen rechnen? Das Hochwasser in der Nacht vom 4. Januar auf den 5. Januar nehmen wir zum Anlass, uns eingehender mit der Frage  eventueller Auswirkungen des Klimawandels bei uns vor Ort auseinanderzusetzen. Mit Herrn Dr. Johannes Oelerich, dem Direktor des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, ist es uns gelungen einen Experten zu diesem Thema einladen zu können. Unter dem Link Tagesordnung können Sie weitere Informationen zur Sitzung einsehen.

 

 

Was wann passiert...

B-Plan 32.14.00/Auf dem Baggersand – Hafenquartier

 
Am 24. November soll der Satzungsbeschluss für den B-Plan 32.14.00/Auf dem Baggersand – Hafenquartier in der Bürgerschaft erfolgen. Am 9. November wurde in der Ortsratssitzung schon einmal der geplante Zeitrahmen vorgestellt.

Für den Umbau des Fischereihafens:

- ab Oktober 2016 Baubeginn des neuen Wellenbrechers

- ab Mai 2017 Abriss der Fischereibrücke

- bis November 2017 Bau der Spundwand

- bis November 2017 Umzug in den neuen Fischerschuppen

- bis Dezember 2017 Räumung der Flächen durch GEV

Durch den Bau der Spundwand vergrößert sich im Bereich der heutigen Brücke die Fläche. Diese ist für den Fischverkauf vorgesehen.

Für die heutigen Container der Fischer und offenen Flächen, die der Unterbringung von Gerätschaften, Netzen und dergleichen dienen, ist ein neuer Fischerschuppen geplant.

Das Gebäude der Erzeugergemeinschaft Fischverwertung Lübecker Bucht EG wird auf dem alten Grundstück neu gebaut. Geplant ist ein zweistöckiges Gebäude mit einer Gastronomie im vorderen Bereich des Erdgeschosses. Im hinteren Bereich ist die die fischbetriebliche Nutzung mit Kühlhaus geplant. Im ersten Stockwerk werden Büroräume für die Erzeugergemeinschaft, sowie ein Büroraum für die Hafenmeisterei und Sanitäranlagen für Sportbootfahrer geplant. (siehe Skizzen)

     Hafen 2   Hafen 1

Quelle: petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda

Für die Umsetzung der hochbaulichen Planungen der Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung AG, Hamburg:

- Erschließung der Hafenzone Sommer 2017 bis Herbst 2018

- der Hochbau erfolgt in zwei Abschnitten ab 2018 bis 2022

Sobald die architektonischen Entwürfe für den Hochbau im Gestaltungsbeirat waren, werden sie im Ortsrat ebenfalls vorgestellt, wie Herr Klein-Knott (Investor) zusagte.

Für die Umsetzung der Bauplanungen der Lübecker Wohnungsbaugenossenschaften (Wohnbaugesellschaft Trave, der Vereinigten Baugenossenschaft, der Neuen Lübecker und dem Lübecker Bauverein) auf dem Baggersand:

- Neubau des Ersatzparkplatzes Mitte 2017 bis Ende 2018

- Erschließung Baggersand 2018

- Hochbau in 4 Abschnitten ab 2019 bis 2023

Herr Aue, der als Vertreter des Lübecker Bauvereins anwesend war, berichtete, dass in jedem Abschnitt eine Mischung von Wohnungsbau angeboten werden soll: Vom sogenannten bezahlbaren Mietwohnungsraum bis hin zu öffentlich gefördertem Wohnraum.

In der anschließenden Diskussion im gut gefüllten Saal des Gesellschaftshauses war keine große Kritik mehr zu entnehmen. Die Fischer, vertreten durch Harry Lüdtke, sind mit der jetzigen Lösung zufrieden.

In der Öffentlichkeit gab es eine geringe Meinung, dass es schon "wieder einmal" um den Fischereihafen ginge. Wir hingegen halten es für geboten, bei einem für Travemünde so wichtigen Projekt wie u.a. dem Fischereihafen über jede weitere Neuerung im Rahmen unserer Möglichkeiten zu informieren.  An diesem Projekt war der Ortsrat wie fast an keinem anderen beteiligt, und hatte so die Chance die Travemünderinnen und Travemünder immer auf dem Laufenden zu halten. Es gab mit dem Investor und den Fischern viele Gespräche, an denen der Ortsrat durch seinen Vorstand beteiligt war und ein Augenmerk u.a. auf die bleibende Funktionalität des Fischereihafens geworfen hat. Und dadurch war es möglich die ein oder andere Korrektur in der Planung durchzusetzen. Es wurde auch eine Eingabe bezüglich der Bauhöhen vorgenommen (siehe Artikel vom 22.02.2016). Das am Ende des Tages  nicht alle Dinge zur vollständigen Zufriedenheit eines Jeden geregelt werden können,  liegt in der Natur der Sache. Verhandlungen führen zwangsläufig zu Kompromissen auf beiden Seiten.

Gesamtverkehrskonzept - Stand der Entwicklung

stadtplanHerr Nils Weiland, Haupt-Projektbearbeiter für das Gesamtverkehrskonzept Travemünde , stellte die Schritte zum Aufbau eines Verkehrskonzeptes und den derzeitigen Stand dar.

Es ist als Strategiepapier zu verstehen, welches alle Verkehre, den Individualverkehr, den Öffentlichen Personennahverkehr, den Fahrradverkehr und den Fußgängerverkehr aufeinander abstimmen soll.

Seit Monat Juni wurde eine Erhebung der Verkehre vorgenommen. Wir konnten ja im Ort an speziellen Kreuzungen und Knotenpunkten viele Verkehrszähler wahrnehmen. Es wurden an Wochentagen, an Wochenenden und in der Hauptsaison zu verschiedenen Uhrzeiten Zählungen vorgenommen.

Diese Daten werden nun aufgearbeitet. Es wird eine Chancen- und Mängelanalyse vorgenommen. Im Frühjahr 2016 gibt es dann eine Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung, auf der Ideen und Anregungen seitens der BürgerInnen gesammelt werden. Handlungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Dies geschieht alles auch unter Einbindung und Beteiligung von Verbänden und Institutionen.

Mitte 2016 kommt es dann zur Vorstellung des Konzeptes in den Gremien und im Ortsrat.

Ein Gesamtverkehrskonzept ist allerdings ein fortzuschreibendes Konzept, es muss in entsprechenden zeitlichen Intervallen immer wieder einer Evaluierung unterzogen werden, da sich die am Anfang zu Grunde gelegten Bedingungen und Analysen stets verändern.

Hier finden Sie eine grafische Darstellung des Ablaufplanes Gesamtverkehrskonzept Travemünde.  

 

Parkplatzersatzflächen

ParkpltzeHerr Karsten Schröder, Leiter der Stadtplanung und Bauordnung stellte die Maßnahmen für Parkplatzersatzmaßnahmen vor.

Am Lotsenberg ist eine Fläche für 265 Parkplätze geplant. Dort wird in der Verlängerung der Paul-Brümmer-Straße die Fläche des jetzt schon bestehenden Parkplatzes sowie die dahinterliegende Fläche, welche als Lagerplatz des Bauhofes zur Zeit noch dient, als eine Parkfläche verbunden.

Diese Fläche dient als Ersatzmaßnahme für die 177 Parkplätze am Leuchtenfeld und wird zum Baubeginn des "a-ja Resorts" hergerichtet.

Durch entsprechende Beschilderung soll der Verkehr durch die Vogteistraße gelenkt werden, damit kein Verkehr zusätzlich in die Kurgartenstraße verlagert wird.

Sie dient aber auch als Ersatzmaßnahme für den Godewindparkplatz.

Die Umsetzung des Bürgerschaftsbeschlusses hinsichtlich des Baus einer Parkpalette am Standort für die wegfallenden 235 Parkplätze am Godewind gestaltet sich wohl als schwierig. War doch beschlossen worden, dies bis 2016 umzusetzen. Und zwar vor Baubeginn. Nun war zu hören, dass bei einer eventuellen zweijährigen Bautätigkeit und durch die Baustelleneinrichtung dies gar nicht möglich sei.

Nun gibt es also eine Interimslösung: 265 Parkplätze am Lotsenberg für Godewindparkplatz (235) und Leuchtenfeld (177), die zusammen eine Parkplatzkapazität von 412 Parkplätzen haben. Fehlen also unterm Strich 147 Parkplätze.

Auf Nachfrage sagte man zu, dass man sich bemüht, 100 Parkplätze im vorderen Bereich am Fahrenberg einzurichten. Sollten die 100 Parkplätze am Fahrenberg noch realisiert werden, ist fast ein Ersatz eins zu eins geschaffen worden.

Zum Zeitpunkt des noch nicht feststehenden Baubeginns am "Baggersand", wurde eine hundertprozentige Ersatzmaßnahme ebenfalls zu Baubeginn zugesagt. Diese soll an der Bahntrasse realisiert werden.