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   Travemünde

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Gefahr durch Munitionsreste in der Ostsee

Im Mai 2019 hatte der Travemünder Ortsrat Jens Sternheim vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein zu Gast. Schon damals berichtete er über Restmunitionsmengen von ca. 50.000 t in der Lübecker Bucht und warnte vor den davon ausgehenden Gefahren. Der Sprengstoff sei noch voll funktionsfähig und berge eine hohe Explosions- und Umweltgefahr. Insbesondere neigt der Sprengstoff zur Selbstauslösung. Austretende Gifte könnten in unsere Nahrungskette gelangen. Sternheim warnte eindringlich vor Verletzungen, besonders bei Kindern, durch angespülte Munition an den Küsten. Dabei muss Munition nicht zwangsläufig als solche erkennbar sein. Besondere Gefahr geht von Phosphor aus der leicht mit Bernstein verwechselt wird und durch Selbstentzündung zu schweren Verbrennungen führen kann.

Der Ortsrat forderte die politischen Vertreter auf, das Thema "Bergung von Munitionsresten in der Ostsee" an die entscheidenden Stellen weiterzutragen. Ebenso forderte er bessere Informationen für Einheimische und Touristen. Zum Beispiel mittels kleinen Infobroschüren: Wie erkennt man Munitionsreste oder Phosphor? An wen kann man sich dann wenden, um den Fund zu melden usw. Diese Bitte wurde an Senator Hinsen und in der Sitzung im Juni nochmals an Herrn Kirchhoff weitergegeben.

Der Ortsrat Travemünde ist erleichtert, dass nun endlich in die Thematik "Munitionsreste in der Ostsee" Bewegung zu kommen scheint.