ORTSRAT

   Travemünde

Nächste Sitzung

11. Oktober 2017

19:00 Uhr

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Travemünde

 

 

 

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LTM zu Gast im Ortsrat

WillkommenTravemuende

 

Der Ortsrat Travemünde konnte in seiner letzten Sitzung den Geschäftsführer der Lübeck und Travemünde Marketing Gesellschaft, Herrn Christian Martin Lukas, begrüßen. Dieser war mit einem großen Teil seines Teams gekommen.

In einem informativen Vortrag wurden die verschiedenen Arbeitsbereiche der LTM, sowie Teile aus der Zukunftsstrategie für das internationale Tourismusmarketing ab 2015: LÜBECK.INTERNATIONAL 2020plus vorgestellt.

Zur Zeit sind rund 80 % der Touristen, die zu uns kommen, aus dem Inland. 20 % kommen aus dem Ausland zu uns. Da aber auch in der Tourismusbranche der demografische Wandel eine Rolle spielt, will man u.a. den Fokus in Richtung internationalen Markt setzen, um den prozentualen Anteil der Touristen aus dem Ausland zu erhöhen. Damit kann man einem eventuellen Rücklauf bei den Zahlen der inländischen Gäste begegnen, und eine Auslastung der touristischen Einrichtungen stabil halten.

Hierbei sind die Themen Gesundheit/Wellness, Regionale Besonderheiten, Naturerleben, UNESCO-Welterbe und Kultur die Schwerpunkte.

Dies ist nur ein Bereich der Arbeit in der LTM-Gesellschaft. Hinzu kommt das Citymarketing. Hier werden und wurden Kooperationen zwischen Handel und Dienstleistern erreicht. Als Beispiel: Die Aktion Weihnachtsengel und die Aktion Ostereier in Ostermünde 2014. Weitere Kooperationen sind auch in 2015 geplant.

Dann gibt es die Bereiche Veranstaltungsmanagement, Seebadmarketing und Stadtmarketing, sowie eine größere Öffnung zur Tourismusagentur Schleswig-Holstein, um sich auch in und mit anderen Regionen zu vernetzen und zu vermarkten. Auch eine Kooperation in Richtung der Metropolregion Hamburg wird angestrebt.

Einen gesamten Überblick über die Arbeit der LTM finden Sie hier: Marketingrundum.

Der Ausbau der Kreuzfahrtdestination Travemünde wird im Moment vernachlässigt. Hier muss aber auch die LHG (Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH) im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Boot geholt werden, da diese Aufgabe keine alleinige Aufgabe der LTM ist.

 

Veranstaltungen 2015 in Travemünde

Saison2015Neben Altbewährtem wie u.a. dem Anbaden, der Aktion Ostermünde, "Travemünde jazzt", Shanty-Festival, 4. Travemünder Promenadenfest, Travemünder Fischerfest und dem Herbstdrachenfest, soll in 2015 eine beliebte Veranstaltung, die als "Dankeschön" für die TravemünderInnen die die Auswirkungen welche Tourismus nun einmal so mit sich bringt mit erleben müssen, immer gedacht war: Das alte traditionelle "Travemünder Lichterfest" kommt mit neuem Namen "Travemünder Lichterzauber" wieder!

Diese Veranstaltung wurde erfolgreich viele Jahre vom Kurbetrieb Travemünde zum Abschluss der Saison durchgeführt.

Travemünde war 2014 beim "Strandfrühstück" des Ostsee-Holstein Tourismus e.V. , einer erfolgreichen Marketing-Kampagne der Ostseebäder, nicht dabei. Eine absolute Fehlentscheidung! Die Zusammenarbeit mit der Ostsee-Holstein Tourismus e.V. wurde seitens der LTM aufgenommen. In 2015 ist Travemünde dabei! Bei der Durchführung setzt man auf Kooperation mit einem örtlichen Standkorbvermieter, der letztes Jahr in Eigeninitiative ein "Strandfrühstück" organisiert hatte.

Aber auch weiteres Neue wird kommen: Ein "Joga-Festival" im Brügmanngarten und "Travemünder Spätsommertage". Näheres hierzu wurde noch nicht verraten. Des weiteren sind als neue Veranstaltungen  „Zwölfkampfspiele“, ein Lebensfreude-Festival unter dem Motto „Glücklich am Meer“ und „Travemünder Spätsommertage“ geplant. In Kooperation mit dem Cinestar werde es in der Zeit vom 19. Bis 30. August Freiluftfilmvorführungen an den Strandterrassen geben.

Ein Wunsch am Rande seitens der Lübeck und Travemünde Marketing mbH ist: das Welcome Center zentraler in Travemünde unterzubringen um präsenter zu sein!

Alles in allem war zu erkennen: Die Kritik aus Travemünde wurde durchaus gehört. Der Ortsrat wünscht sich ein kooperatives Miteinander mit der LTM und dem Kurbetrieb, einen Austausch von Anregungen und Ideen für Veranstaltungen in Travemünde. Und vor allem aber auch einen sachlichen Austausch über Dinge die vielleicht nicht so gut liefen, um es in der nächsten Saison besser machen zu können. Auf solche Hinweise sind alle Akteure angewiesen. Der Blick ist und bleibt in Richtung Zukunft gerichtet und das ist auch gut so!

 

 

Existenz Travemünder Schulen in Gefahr - Travemünde braucht Familien mit Kindern...

schuleammeer…...und das gelingt nur mit bezahlbarem Wohnen! Dies wurde schon auf der ersten Sitzung des neuen Ortsrates im Zusammenhang mit unseren Schulen und Kindergärten proklamiert. Uns Travemündern ist völlig klar: Rückgang der Kinderzahlen bedeutet Schließung von Schulen und auch Kindergärten. Dies ist eine logische und nicht aufhaltbare Entwicklung, wenn nicht mit der Schaffung entsprechenden Wohnraums und einem familienfreundlichen Umfeld als Grundlage zur Erhaltung unserer Schulen reagiert wird.

Wenn man aber sein Augenmerk hauptsächlich Richtung touristische Entwicklung richtet, muss dann wohl erst ein Gutachter kommen und die demographische Entwicklung und somit die Schulentwicklung unseres Stadtteiles darstellen! Wir meinen wer genau hinsieht bzw. hingesehen hätte, dem hätte dies schon viel eher auffallen müssen.

Mit großer Freude nehmen wir die Aussage von Bürgermeister Saxe zur Kenntnis, in der er auf eine zügige Ausweisung der Wohngebiete Howingsbrook und im Gneversdorfer Weg (Teutendorfer Siedlung) drängt. Da sind wir absolut derselben Meinung, aber eine solche alleinige Aussage reicht nicht. Es muss endlich auch gehandelt werden! Es muss mehr passieren als eine bloße Willensbekundung. Es müssen Voraussetzungen für Wohngebiete geschaffen werden.

Es ist heute bei weitem einfacher einen Investor für Hotels oder Prestigebauten zu gewinnen, als einen Investor für bezahlbaren Wohnraum. Das hat natürlich etwas mit der Immobilienökonomie zu tun. Es müssen Vorraussetzungen seitens der Hansestadt Lübeck geschaffen werden, um die Durchführung von Neubauvorhaben im Geschosswohnungssegment attraktiv zu machen. Eine Ausweisung nur von Einfamilienhaus-Flächen dient auf keinem Fall Zuzügen von jungen Menschen und Familien mit Kindern die mit mittleren Einkommen auskommen müssen und die insbesondere bezahlbaren Wohnraum brauchen.

Um Investoren einen Anreiz zu geben, wäre  eine Kooperation zwischen Hansestadt und Wohnungswirtschaft denkbar. Z.B. ein Entgegenkommen bei den Grundstückspreisen in Verbindung mit festen und einzuhaltenden Vergabekriterien durch Vorlage eines städtebaulichen und wohnungsbaupolitischen Konzeptes für die Schaffung von bezahlbarem und familienfreundlichem Wohnungsbau.

Wir würden uns freuen, wenn der Bonner Bildungsgutachter, Herr Wolf Krämer-Mandeau Gehör in der Bürgerschaft findet. Es muss gehandelt werden. Je eher, je besser.

Der Ortsrat bleibt an diesem Thema dran und wird diesbezüglich den Dialog mit den Bürgerschaftsfraktionen aufnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Anträge im Ortsrat

Mehrere von der Travemünder SPD eingebrachte Anträge zur Befassung und weiteren Bearbeitung durch den Ortsratsvorstand, wurden vom Ortsrat beraten und beschlossen:

Jugend in Travemünde

Antrag: Eine der Sitzungen des Ortsrats in jedem Kalenderjahr soll mit einem Schwerpunktthema „Jugend in Travemünde“ o.ä. ausgewiesen werden. Das jeweilige Thema wird in Zusammenarbeit mit den jugendlichen VertreterInnen der entsprechenden Vereine und/oder Einrichtungen vorbereitet.

Der Antrag wurde u.a.wie folgt begründet:

In jüngster Vergangenheit wurden im Ortsrat Themen angesprochen, die sowohl die älteren Generationen als auch Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden betrafen und ein gewisses Konfliktpotential beinhalteten. Aus der Interessenlage der Mehrheit heraus, wurden die Interessen der Jugend hierbei nicht immer hinreichend gewahrt und blieben häufig unberücksichtigt. Dass den Travemündern das Wohlergehen und die Förderung und Entwicklung der Jungen Menschen besonders wichtig ist, ist immer wieder zu hören und dies ist positiv. Die anerkennenswerte Arbeit der entsprechenden Einrichtungen und Vereine, die eine vorbildliche Jugendbetreuung leisten ist hierzu ein großer Baustein. Ein Gebäude besteht aber auch nicht nur aus einem Baustein. Es gibt auch Bereiche die nicht in Jugendeinrichtungen erfasst oder behandelt werden können. Solche Bereiche zu benennen, sie zu erfassen und mit und für die Jugend wirksam umsetzen zu helfen, wäre eine Chance, diesen Grundgedanken im Ortsrat zu etablieren.

Dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen.

Der Ortsrat hat mit diesem Beschluss die Gelegenheit ein weiterer Baustein für ein Gebäude zu werden in dem Kinder und Jugendliche aufgenommen, ernst genommen und gehört werden. Dieses Gebäude heißt soziale Gemeinschaft.

HowingsbrookR0023148a

Antrag: Der Fachbereich 5 (Planen und Bauen) wird gebeten, seinen Fachdienst Stadtgrün und Verkehr zu beauftragen, durch die Mitarbeiter des Sachgebietes Verkehrseinrichtungen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um ein beidseitiges Parkverbot für Lastkraftwagen in der Straße Howingsbrook im Stadtteil Travemünde einrichten zu können.

Der Antrag wurde damit begründet, dass der Howingsbrook, eine Straße mit hohem Verkehrsaufkommen, die auch vom öffentlichen Personennahverkehr (Busse) genutzt wird, beidseitig als Parkraum für Lastkraftwagen genutzt wird . Am Wochenende nimmt diese Nutzung verstärkt zu. Durch die damit verbundenen Sichtbehinderungen des fließenden Verkehrs kommt es zu Situationen, welche die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Dieser Antrag wurde mit nur einer Gegenstimme beschlossen. Er wurde gleich an Herrn Krause, Mitglied der Bürgerschaft weitergereicht.

 

Steenkamp

Antrag: Der Fachbereich 5 (Planen und Bauen) wird gebeten, seinen Fachdienst Stadtgrün und Verkehr zu beauftragen, die Beleuchtung in der Straße Steenkamp im Stadtteil Travemünde Richtung Brodten rechtsseitig, ungefähr in Höhe der Grundstücke Steenkamp 40-44 und der Bushaltestelle Distelkrog Richtung Brodten zu überprüfen. Es muss hier eine größere Ausleuchtung des Gehweges gewährleistet werden, allerdings ohne den Baumbestand zu gefährden.

Der Antrag wurde damit begründet, dass durch die großen Bäume die vorhandene Beleuchtung auf ein nicht mehr vertretbares Maß gemindert wird. Der Gehweg wird kaum bis überhaupt nicht mehr ausgeleuchtet. Hinzu kommt, dass durch die Verwurzelung der Bäume die Decke des Gehweges Verwerfungen aufweist und diese insbesondere in Verbindung mit der mangelnden Beleuchtung zu Stolperfallen führen. Außerdem handelt es sich bei dem Gehweg um einen Schulweg.

Dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen. Es ergeht ein entsprechendes Schreiben an die Verwaltung.

 

Skulptur „Der Auseinandersetzer“DSCI0004ab

Antrag: Der Kurbetrieb Travemünde wird gebeten, zu veranlassen, dass die Informationstafel am Kopf der alten Nordermole in Travemünde (die Skulptur „Der Auseinandersetzer“ betreffend), wieder in einen Zustand versetzt wird, der die Lesbarkeit der Inschrift gewährleistet, entweder durch Abtragung des davor angespülten Sandes oder durch Versetzung der Tafel an einen anderen Ort.

Der Antrag wurde wie folgt begründet: Auf dem historischen Molenkopf neben der neuen Nordermole steht eine Skulptur "Der Auseinandersetzer" des Lübecker Bildhauers Guillermo Steinbrüggen. Am alten Molenkopf befindet sich eine Metalltafel, deren Inschrift über Namen des Künstlers, des Werkes, der Stifter usw. informiert. Leider ist mit der Zeit zwischen dem alten Molenkopf und der neuen Mole derart viel Sand angespült worden, dass von der Tafel kaum noch etwas zu sehen ist. Da ein Abtragen von Sand wahrscheinlich nur eine kurzfristige Verbesserung brächte, könnte es sinnvoll sei, die Tafel an einen anderen Ort zu versetzen, z. B. an das Geländer vor der alten Mole, wo sie ohnehin besser lesbar wäre.

Der Antrag kam nicht mehr zur Abstimmung, da der Vorstand diesen schon vorab positiv bearbeitet hat und diese Angelegenheit an den Kurbetrieb weitergereicht hat.

 

 

R0019085aSituation der öffentlichen WCs im Bereich Kurpromenade

Antrag: Die Situation der öffentlichen WCs im Bereich der Kurpromenade hinsichtlich ihrer Beschilderung, Öffnung und Erreichbarkeit soll noch einmal mit dem Kurbetrieb besprochen werden.

Der Antrag wurde damit begründet, dass Die WC-Situation in obigem Bereich  sich im Vergleich zu früher erheblich verbesserthat, aber  es fehlt eine ausreichende Anzahl an
WC Hinweisschilder und eine weitere WC-Anlage im Bereich Lotsenstation/StrandLounge.

Auch hier musste keine Abstimmung erfolgen. Der Vorstand hat sich schon mit dem Kurbetrieb ins Benehmen gesetzt.

 

 

 

Wahl

Wahl des/der 2. stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsrates:2stellvVors

Es wurde Herr Christoph Pudelko, Vertreter der Kath. Kirchengemeinde St.Georg, für diesen Posten gewählt.

Damit spiegelt sich die Beteiligung von Vereinen und Institutionen im Ortsrat auch in der Zusammensetzung des Vorstands wider.