ORTSRAT

   Travemünde

Nächste Sitzung

14.Juni 2017

19:00 Uhr

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Travemünde

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Ein Ende der Dunkelheit ist in Sicht

Die Hansestadt Lübeck hat am 17. Februar den Ersatzneubau der Beleuchtungsanlage im Dr. Heinrich-Zippel-Park am Kalvarienberg erneut öffentlich ausgeschrieben.(Quelle: Amtliche Bekanntmachung der Hansestadt Lübeck)weihnachten-0029

Demnach soll der Beginn der Ausführung in der 17. Kalenderwoche ( 20.-24.April) 2015 stattfinden. Die Fertigstellung soll in der 24. Kalenderwoche (08.-12. Juni) 2015 erfolgen. Die Arbeiten umfassen Elektro-, Straßen- und Tiefbauarbeiten.

Es wird also wieder einen beleuchteten Kurpark in Travemünde geben.

Besonders für die Nutzer des Durchgangs von der Fehlingstraße zur Außenallee, sowie aber auch vor dem Restaurant der Tennisplätze und Richtung Hotel A-Rosa ist dann wieder auch nach Einbruch der Dunkelheit eine Nutzung möglich.

 

 

Bezahlbarer Wohnraum in Travemünde

csm Hausbau Clipart 03 0260341436In der letzten Ortsratssitzung beschäftigte sich der Ortsrat mit dem Thema „Bezahlbarer Wohnraum“. Erkennbar war auf Grund der Analysen der Firma GEWOS im Wohnungsmarktkonzept 2013, dass die Einschätzung des Ortsrates, dass Travemünde familienfreundliche Wohnraumangebote dringend braucht, vollkommen richtig ist.

Folgende Punkte aus den Analysen der Wohnraumsituation wären hier u.a. zunennen:

  • Der Wohnraumleerstand liegt in Travemünde unter 2 %. Das heißt es gibt kaum bis keine Angebote.
  • Für viele von außerhalb Lübecks Zuziehende jüngere Ein- und Zweipersonenhaushalte und bei Familien ist Travemünde auf Platz vier unter neun Stadtteilen in der Beliebtheitsskala. Mangels preislich attraktiver, familiengerechter Angebote findet aber zwangsläufig eine andere Wahl statt.
  • Aus der Nachfrage ergibt sich ein Zuzugspotential aus dem Umland – insbesondere bei Familien.

Aus der Analyse der jetzigen Situation bezüglich der Altersstruktur zeichnet sich deutlich ein demografisches Problem für unseren Stadtteil ab, das wir nicht ignorieren und einfach hinnehmen dürfen!

Hier ein paar Daten aus dem Stadtbezirksprofil 2013 der Hansestadt Lübeck:

Die Altersstatistik sieht folgendermaßen aus:

  •   0 - 17 - jährige 9,6 %
  • 18 - 64 - jährige 46,3 %
  • 65 bis 80 - jährige und älter 56,9 %

Und aus dem Konzept der Firma GEWOS zur Haushaltsstruktur:

Folgende Haushaltssituation finden wir in Travemünde vor:

  • 49 % - 1 Personen
  • 35 % - 2 Personen
  • 9 % - 3 Personen
  • 5 % 4 Personen
  • unter 2 % - 5 Personen

Dies ist eine deutlich negative natürliche Bevölkerungsentwicklung, die sich auch weiterhin für Travemünde abzeichnet, das durch einen hohen Anteil älterer Bewohner ab 65 Jahren geprägt ist. Für eine stabile Bevölkerungsentwicklung stellt ein adäquates, an die Nachfrage angepasstes Wohnungsangebot eine wesentliche Voraussetzung dar. Um das festgestellte Zuzugspotential nach Lübeck und auch nach Travemünde zu generieren, muss alles getan werden ein solches Angebot bereitzustellen. Die demografische Entwicklung ist allerorten ein Problem. Damit dies aber nicht so bleibt, haben viele Städte beispielhafte Projekte in Zusammenarbeit mit der Wohnbauwirtschaft getätigt. Voraussetzung sind aber überall:

Es muss mehr auf die Konzepte als aufs Geld geschaut werden, damit man dadurch die Stadtentwicklung lenken kann. In Hamburg, der zweitgrößten deutschen Stadt, gibt es seit fünf Jahren eine simple Regel: Wenn ein potentieller Bauherr eine hohe bauliche Qualität zu liefern bereit ist, dann hat er die besseren Karten. Bei Projekten im Geschosswohnungsbau ist die „Vergabe nach Konzeptqualität“ sogar bindend vorgeschrieben. Dann gilt: Je größer die angestrebte soziale Mischung ist und je anspruchsvoller die Architektur, Energieeffizienz und Gebäudetechnik, desto größer die Chancen.

Auch auf Landesebene tut sich etwas:

Am 20.1.2015 wurde von Innenminister Studt das neue Wohnraumförderungsprogramm vorgestellt.
Die Landesregierung hat beschlossen, 360 Millionen Euro an zinsgünstigen Darlehen bis 2018 für die Wohnraumförderung zur Verfügung zu stellen. Davon sollen 110 Millionen Euro ins Hamburger Umland fließen. Weitere Schwerpunkte sind Lübeck mit 50 Millionen Euro, Kiel mit 40 Millionen Euro, und Sylt mit 30 Millionen Euro. In diesen Regionen fördert das Land bis zu 85 Prozent der Neubaukosten und bis zu 100 Prozent der Kosten von Modernisierung. (Quelle: Landesregierung)

Die Diskussion des Themas „Bezahlbarer Wohnraum“ hat in der letzten Ortsratssitzung nur angerissen werden können. Dies war ja auch der erste Schritt. Das Thema wird noch öfter von uns aufgegriffen, damit wir in Travemünde einer positiven Entwicklung entgegen sehen können.

Was lange währt, wird manchmal auch gut!

stadtplan

In der Sitzung des Ortsrates am 9. Juli 2014 wurde einstimmig beschlossen einen Antrag zum Thema Gesamtverkehrskonzept aufzunehmen, um darüber im Ortsrat zu diskutieren. Ebenso einstimmig erging dann ein Ersuchen an die Bürgerschaft ein solches Konzept zu erstellen.

Nun ist der Ortsrat Travemünde sehr erfreut darüber, das dieses Ersuchen Gehör gefunden hat. Am 26.02.2015 wird ein Antrag in der Bürgerschaft seitens der SPD-Fraktion gestellt.

Der Antrag lautet wie folgt:

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion beantragt, die Bürgerschaft möge beschließen: Der Bürgermeister wird beauftragt, ein verkehrspolitisches Leitbild für ganz Travemünde zu entwickeln, das in einen umsetzbaren Gesamtverkehrsplan Travemünde einmünden soll. (Quelle: Originalantrag SPD-Fraktion vom 11.02.2015)

In der Begründung finden sich u.a. auch die Argumente des Ortsrates wieder. Wir hatten im vergangenen Jahr unser Ersuchen an die Bürgerschaft damit begründet, dass ein Gesamtverkehrskonzept die Grundlage ist , um Voraussetzungen zu schaffen, bestehende und zu erwartende Verkehrsströme zu analysieren und ausgeglichener zu verteilen. Im Hinblick auf die Planungen im touristischen Bereich und im Wohnungsbau, ist mit einer Zunahme des Verkehrs zu rechnen. In Folge dieser Planungen wird es zu Veränderungen der Verkehrsdichte und zu neuen Verkehrsströmen kommen.

Wir werden weiterhin das Thema mit Aufmerksamkeit und Interesse begleiten.

Straßenreinigungs- und Straßenreinigungsgebührensatzung

Ortsratlogo Kopie

Es haben uns viele Anfragen und Beschwerden zum Thema: "Straßenreinigungs-und Straßenreinigungsgebührensatzung" erreicht.

Aus diesem Grund veranstalten wir am 25. Februar 2015, 19:00 Uhr im Gesellschaftshaus in Travemünde eine außerordentliche Ortsratssitzung. Diese wird sich als Informationsveranstaltung mit dem aktuellen Thema beschäftigen: Neues Gebührenkonzept für die Straßenreinigung und den Winterdienst.

Als Gäste haben uns hierzu zugesagt : Dr.Jan-Dirk Verwey, Direktor Entsorgungsbetriebe Lübeck, Manfred Rehberg, Spartenleiter Straßenreinigung, Tino Martsch, Abteilungsleiter Straßenreinigung und Cornelia Tews, Abteilungsleiterin Kundenservice/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Ortsratssitzung zum Thema: "Bezahlbarer Wohnraum"

 

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In unserem Artikel vom 21.11.2014 (Artikel) haben wir zu diesem Thema Initiative versprochen. Am 11. Februar um 19.00 Uhr im Gesellschaftshaus (Tagesordnung siehe links unter „Nächste Sitzung“) beginnen wir mit einem ersten Schritt:

Wir möchten, unterlegt mit den Ergebnissen der beiden Konzepte "Zukunftorientierte Stadtentwicklung: Lübeck 2030" und dem Wohnungsmarktkonzept der Hansestadt Lübeck, das Thema "bezahlbarer Wohnraum" aktiv für unseren Stadtteil aufnehmen.

Es soll u.a. aufgezeigt werden, unter welchen Voraussetzungen Wohnungsbau verwirklicht werden kann, der nachher zu bezahlbarem Wohnraum führt. Ebenso möchten wir die Wohnungsmarktsituation aus Sicht des Mietervereins und der Wohnungswirtschaft beleuchten.

Wir halten es für dringend geboten vor dem Hintergrund der demographischen Weiterentwicklung Ideen zu entwickeln, die dazu beisteuern können eine - wenn vielleicht auch kleine - Korrektur vorzunehmen.

Als Gäste begrüßen wir hierzu: Herrn Stefan Schütt, Architekturbüro Stefan Schütt, Sereetz, Herrn Karsten Schröder, Leiter der Stadtplanung der Hansestadt Lübeck, Frau Eileen Munro, Vorstandsvorsitzende des Mieterverein Lübeck und Herrn Marcel Sonntag, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbaugesellschaft NEUE LÜBECKER - Norddeutsche Baugenossenschaft eG, Lübeck, sowie ebenfalls von der Wohnungsbaugesellschaft NEUE LÜBECKER, Herrn Jörg Boden. Ebenso eingeladen sind der Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Herr Bernd Saxe, Bausenator Herr Franz-Peter Boden, sowie die Fraktionsvorsitzenden der Bürgerschaft.