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   Travemünde

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09. August 2017

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Zukunft des Strandbahnhofs

Strandbahnhof Feiern 1Der Strandbahnhof bleibt der Öffentlichkeit zugänglich. Dies versicherte Herr Ralph Kaerger-Thofern, Eigentümer des Strandbahnhofes. Eine für Travemünde wichtige Aussage.

Erinnern Sie sich noch?

Am 9. Dezember 2011 lud die Travemünder Dienstleistungs- und Handwerker Gemeinschaft – TDHG zu ihrer Traditionsveranstaltung ein: dem Travemünder Nikolaus-Markt. Er fand im Strandbahnhof statt.

Am 30. April 2012 tanzte Travemünde in der Halle des Strandbahnhofs in den Mai!

Dies sind nur zwei aus einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, die im Strandbahnhof einst stattfanden.

Herr Kaerger-Thofern umriss seine Planungen: Die Halle soll gastronomisch genutzt werden. Ebenso stellt er sich hier die Möglichkeiten für Familienfeiern, Kunstevents und musikalische Nutzungen (kein Diskothekenbetrieb) vor. In einem Teil plant er auch eine Dauerausstellung zur Geschichte des Bahnhofes. Das Welcome-Center bleibt ebenso erhalten. Er zeigte sich sehr offen, was die Nutzung der Bahnhofshalle betrifft.

Die Problematik mit den gefiederten Freunden will er durch neuerlichen Einbau eines Windfanges lösen, die öffentlichen Toiletten sollen ab Ostern wieder nutzbar sein.

Die Genehmigung von Parkplätzen und deren Anzahl wird von der Hansestadt überprüft. Hier soll eine Lösung gesucht werden, die auch nachbarschaftliche Belange berücksichtigt.

Der Ortsrat freut sich über den Erhalt der öffentlichen Nutzung für Travemünde, und wünscht dem Besitzer eine erfolgreiche Umsetzung seiner Planungen.

Fotoquelle: Lübeck-Tourismus

LUMINE-Zweignetzwerk in Travemünde

LUMINEAnfang März gab es eine informelle Gesprächsrunde zum Thema "Netzwerk". Hierzu geladen waren örtliche Institutionen, Vereine und Träger des sozialen und gesellschaftlichen Lebens in Travemünde, sowie Mitglieder des Ortsrates. In dieser Runde kam man zu dem Ergebnis, dass eine Vernetzung mit dem LUMINE eine sinnvolle Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen hier vor Ort und eine Entlastung des gesamten Systems bedeuten würde.

Am 9. März konnte der Ortsrat auf seiner Sitzung Herrn Klaus Jung, Mitgründer des Lübecker Migrantennetzwerkes – LuMiNe nochmals begrüßen.

Er referierte kurz über die Geschichte des Lübecker Migrantennetzwerkes, und freute sich über die Bildung eines "Zweignetzwerkes" in Travemünde. Aus den Reihen des Ortsrates konnte Herr Holger Fischer, Mitglied des Ortsrates für die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Mithilfe gewonnen werden. Er wird mit Herrn Jung direkt zusammen arbeiten.

Zu erreichen ist Herr Fischer zur Zeit über die Mailadresse des Ortsrates (Kontakt).

Es werden dringend noch Helfer und Helferinnen gesucht!

 

(Um auf die Homepage von LUMINE zu gelangen, klicken Sie auf das Bild)

Baustelle am Godewind

Die Vorbereitung für die Baustelle zum Bauvorhaben am Godewind haben mit Hochdruck begonnen. Der nahende Baubeginn ist erkennbar.Godewind

Damit ist die Parkplatzfläche des Parkplatzes "Am Fahrenberg/Godewind" nicht mehr nutzbar. Im November 2015 hatte der Ortsrat sich mit dem Thema "Parkplatzersatzflächen" beschäftigt, und Herrn Karsten Schröder, Leiter der Stadtplanung der Hansestadt Lübeck eingeladen. Hierzu näheres in unserem Artikel vom 13. November 2015.

Am Mittwoch, den 09. März 2015 kommt Herr Karsten Schröder wieder in den Ortsrat. Er wird u.a. auch über den neuesten Stand der Planungen berichten.

§ 1 StVO „Grundregeln“

R0018550aDer Ortsrat wand sich Ende September an die Hansestadt Lübeck mit folgendem Begehren: Die Vorderreihe in Travemünde soll während der Sommersaison in der gesamten Straßenbreite (Gehwege und Fahrbahn) von Fußgängern benutzt werden können und dies soll durch Schilder nach Nr. 325 der Anlage 3 (verkehrsberuhigter Bereich) oder nach Nr. 242 der Anlage 2 (Fußgängerzone) zur StVO eindeutig zum Ausdruck gebracht werden. Anlass hierfür war, dass ein Mitglied aus den Reihen des Ortsrates durch einen Polizisten in der Vorderreihe angehalten wurde. Er wies darauf hin, dass das Gehen auf der Fahrbahn nicht gestattet sei. In der Vorderreihe müsse man die Fußwege benutzen. Es blieb bei einer Ermahnung.

Jedes Jahr zur Saison wird in Travemünde die Vorderreihe zur verkehrsberuhigten Zone erklärt. An den Zufahrten werden Schilder nach Nr. 250 der Anlage 2 zur StVO (Verbot für Fahrzeuge aller Art) aufgestellt, versehen mit einem Zusatzschild: „Taxen und Mietwagen, Hotelgäste und Radfahrer frei – Lieferverkehr frei von 23:00 – 11:00 h“. Die Benutzung der Gehwege ist in dieser Zeit eingeschränkt durch Tische und Stühle der Außengastronomie sowie Warenständer der Ladengeschäfte. Da während der Saison die Anzahl der Fußgänger besonders hoch ist, ist es üblich und selbstverständlich geworden, dass diese sich – besonders während der Hauptgeschäftszeiten – nicht nur auf den Gehwegen, sondern auch auf der Fahrbahn bewegen.

Die Beschilderung wirft in der Tat Probleme auf, da sie die Benutzung der Fahrbahn durch Fußgänger nicht ausdrücklich regelt. Dieses Begehren wurde an den "Arbeitskreis für Verkehrsfragen" weitergeleitet.

Nun erreichte den Vorstand des Ortsrates vom Fachbereich Stadtgrün und Verkehr das Ergebnis des Arbeitskreises: Der Wunsch, eine Fußgängerzone einzurichten, wird vom Arbeitskreis für Verkehrsfragen nachvollzogen. Einer derartigen Ausweisung bedarf es allerdings einer Reihe von Sonderregelungen. Auch wenn alleinige Hotelzugänge von der Vorderreihe nicht mehr bestehen, sind z.B. die Maßnahmen bei Kreuzfahrtschiffen zu berücksichtigen. Andererseits ist das Anfahren für Kunden mit Pkw zu den Geschäften in der Wintersaison derzeit durchgehend möglich, bei einer Fußgängerzone, die nach Auskunft der Straßenverkehrsbehörde nicht nur saisonal eingerichtet werden kann, wäre dies dann ganzjährig nicht mehr möglich.

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Problemlagen ist mit einem erheblichen Bearbeitungs­aufwand und einem längeren intensiven Verfahren nach dem Straßen- und Wegegesetz Schleswig-Holstein (Teileinziehungsverfahren) zu rechnen. Hierzu fehlt es derzeit in den zu beteiligenden Bereichen Straßenbau und Verkehr sowie Stadtplanung und Bauordnung an Personalkapazitäten. Der Arbeitskreis wird die Situation aber weiter beobachten; es wird das Verfahren bis auf weiteres nicht angeschoben. Das Verhalten der Verkehrsteilnehmer richtet sich zudem nach § 1 StVO „Grundregeln“, nach dem eine gegenseitige Rücksichtnahme das Verkehrsge­schehen bestimmen soll.

Einwendung eingereicht

Bebauungsplan "Auf dem Baggersand/Hafenquartier

B PlanDer Ortsrat Travemünde hat gegen die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 32.14.00 "Auf dem Baggersand/Hafenquartier“, hier: frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB Einwendungen erhoben.

In der Begründung des B-Plans ist von einer Berücksichtigung der milieubildenden Nutzungen (Fischereihafen, Werften, Bootsreparatur) sowie des besonderen Charakters und der authentischen Atmosphäre die Rede. Dies würde maßgeblich zur Identität des Areals beitragen.

Das mit sechs Vollgeschossen geplante Gebäude an der westlichen Seite des Plangebietes ist mit 22 m Oberkante zu hoch angelegt. Dies berücksichtigt in keiner Weise die, in der Begründung hervorgehobenen Tatsachen.

Diese große Kubatur richtet sich nach dem Bezugspunkt des alten siebengeschossigen Bürogebäudes, dessen Bestand in der Zukunft ungewiss ist. Der Bezugspunkt der geplanten Gebäude sollte sich an dem jetzigen, langfristigen Bestand der Gebäude an der östlichen Seite orientieren.

Diese Gebäude weisen eine Dreigeschossigkeit auf. Dies würde eine umfeldverträgliche Höhenentwicklung sicherstellen und eine Anknüpfung an das im Osten folgende Bebauungsgefüge garantieren.