ORTSRAT

   Travemünde

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13. September 2017

19:00 Uhr

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Travemünde

 

 

 

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Klimawandel - Auswirkungen auch bei uns?

Stichwort: Hochwasser in TravemündePegel

Müssen wir mit vermehrten Hochwasserereignissen rechnen? Das Hochwasser in der Nacht vom 4. Januar auf den 5. Januar nehmen wir zum Anlass, uns eingehender mit der Frage  eventueller Auswirkungen des Klimawandels bei uns vor Ort auseinanderzusetzen. Mit Herrn Dr. Johannes Oelerich, dem Direktor des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein, ist es uns gelungen einen Experten zu diesem Thema einladen zu können. Unter dem Link Tagesordnung können Sie weitere Informationen zur Sitzung einsehen.

 

 

Notizen aus dem Ortsrat - 11.Januar 2017

VorderreiheWegen des Erhaltungswertes besteht lt. Herrn Reinhart von der Abteilung Denkmalpflege Hansestadt Lübeck ein generelles Interesse an den Gebäuden in der Vorderreihe. Dabei ist nicht notwendigerweise das Erscheinungsbild der Fassade das Ausschlag gebende Kriterium für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit. Es zählen auch die „Inneren Werte“.

Auf Fragen aus dem Publikum wie sich die aktuellen Baumaßnahmen in der Vorderreihe (Nr. 49, 56 und 58) mit dem Denkmalschutz vereinbaren lassen. Zur Nr. 58, so Herr Reinhart, wird es eine Stellungnahme der Stadt geben, die derzeit intern abgestimmt wird. Die Maßnahme an der Nr.49 ist abgestimmt, bei Nr. 56 handelt es sich um kein Einzeldenkmal.

Die durch die DB nicht genutzten Bahnsteige am Hafenbahnhof, sowie am Strandbahnhof sind in keinem mehr hinzunehmenden Zustand für ein Ostseebad wie Travemünde. Herr Reinhart verweist hier auf die ungeklärten Eigentumsverhältnisse, gibt aber bekannt dass man hier recherchiert und nach Lösungen sucht. Er wird hierzu zu gegebener Zeit den Ortsrat informieren.Seesterna

In der Bertlingstraße werden die Immobilien saniert. Das Haus "Seestern" allerdings wird einem Neubau weichen. Ein erster Entwurf war schon im Gestaltungsbeirat. Dieser Entwurf wurde mit der Maßgabe, hier eine Lösung zu finden die der Eckgrundstückssituation Rechnung trägt, verworfen. Ein Neubau muss sich mit der Ansicht in die Bertlingstraße und in die Kaiserallee einfügen.

Gosch in Zahlen: Herr Wichmann, WPS Betriebs GmbH aus Heide und Herr Jan Gröpper, peter+jan gröpper Architektur und Planungs GmbH aus Lübeck.trugen hierzu vor: Auf einer Fläche von rund 1.500 qm entsteht eine Gastronomie mit 386 Sitzplätzen ( 100 innen und 286 außen). In der Saison bedeutet dies 45 Arbeitsplätze. In der Nebensaison 30 Arbeitsplätze in Vollzeit. Die architektonische Ausrichtung orientiert sich am denkmalgeschützten Rettungsbootschuppen der DGzRS.

Zur Zeit läuft eine Aktualisierung des Flächenbedarfs für die Travemünder Woche. Seitens der Geschäftsführung der Travemünder Woche wurde betont, dass man sich auf Beeinträchtigungen im Platzangebot einstellt, aber keinesfalls die Rede davon sein kann, dass die Durchführung der Travemünder Woche, die dieses Jahr in das 128. Jahr geht, in Gefahr ist. Es wurde in diesem Zusammenhang seitens des Ortsrates nochmals die zugesagte Bürgerbeteiligung bei der Umgestaltung der Travepromenade eingefordert: Herr Kirchhoff erwidert hierzu, dass für Februar eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist und er den Zeitpunkt für ausreichend früh hält.Gosch

Die Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH will an der Stelle der alten Turnhalle am Strandweg 45 Wohnungen bauen. Dies teilte Senator Sven Schinder mit. Hinsichtlich der Anfrage bezüglich der bereits im Bau befindlichen und geplanten Wohnungen in diesem Bereich und deren Einfluss auf den zukünftigen Bedarf an Schulplätzen verweist Herr Schindler auf die Schulentwicklungsplanung unter Federführung der Schulsenatorin, die von den Planungen Kenntnis habe. 

Die Ortsratssitzung am 08.02.2017 hat die Fährpreiserhöhung zum Thema.Hierzu sind Herr Willi Nibbe, Geschäftsführer der Stadtverkehr Lübeck und Herr Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender Stadtverkehr eingeladen. Es wird seitens der Stadt in der Aula der Stadtschule eine Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung für das Gesamtverkehrskonzept geben. Der Termin steht hierzu noch nicht fest. Lögenbarg: Der Ortsrat steht hier weiterhin in Kontakt mit der Verwaltung. Die Bänke sind nach wie vor zugesagt. Die Umsetzung soll zeitnah erfolgen.

Lögenbarg wird wieder Treffpunkt

IMG 20161129 130505Der Vorstand des Ortsrates hat sich heute mit Vertreterinnen der Stadtbäckerei Junge und Mitarbeitern des zuständigen Fachbereichs der Hansestadt Lübeck vor Ort getroffen. In einem konstruktiven Gespräch wurde eine Lösung gefunden.

Zwei Bänke werden nun am Lögenbarg wieder aufgestellt. Der Bereich wird von der Stadtbäckerei Junge mit großen Blumenkübeln und entsprechend großer Bepflanzung vom gastronomischen Bereich deutlich getrennt. Die Bänke stellt die Stadt Lübeck auf. Von diesen können Sie nun wieder einen unverstellten Blick über die Trave, an der Passat vorbei hinaus auf die Ostsee genießen. Fast so wie früher, als dieser Platz ein allabendlicher Treffpunkt war um sich auszutauschen: Un nu kan dat Vertelln bold wedder losgahn!

 

Was wann passiert...

B-Plan 32.14.00/Auf dem Baggersand – Hafenquartier

 
Am 24. November soll der Satzungsbeschluss für den B-Plan 32.14.00/Auf dem Baggersand – Hafenquartier in der Bürgerschaft erfolgen. Am 9. November wurde in der Ortsratssitzung schon einmal der geplante Zeitrahmen vorgestellt.

Für den Umbau des Fischereihafens:

- ab Oktober 2016 Baubeginn des neuen Wellenbrechers

- ab Mai 2017 Abriss der Fischereibrücke

- bis November 2017 Bau der Spundwand

- bis November 2017 Umzug in den neuen Fischerschuppen

- bis Dezember 2017 Räumung der Flächen durch GEV

Durch den Bau der Spundwand vergrößert sich im Bereich der heutigen Brücke die Fläche. Diese ist für den Fischverkauf vorgesehen.

Für die heutigen Container der Fischer und offenen Flächen, die der Unterbringung von Gerätschaften, Netzen und dergleichen dienen, ist ein neuer Fischerschuppen geplant.

Das Gebäude der Erzeugergemeinschaft Fischverwertung Lübecker Bucht EG wird auf dem alten Grundstück neu gebaut. Geplant ist ein zweistöckiges Gebäude mit einer Gastronomie im vorderen Bereich des Erdgeschosses. Im hinteren Bereich ist die die fischbetriebliche Nutzung mit Kühlhaus geplant. Im ersten Stockwerk werden Büroräume für die Erzeugergemeinschaft, sowie ein Büroraum für die Hafenmeisterei und Sanitäranlagen für Sportbootfahrer geplant. (siehe Skizzen)

     Hafen 2   Hafen 1

Quelle: petersen pörksen partner architekten + stadtplaner | bda

Für die Umsetzung der hochbaulichen Planungen der Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung AG, Hamburg:

- Erschließung der Hafenzone Sommer 2017 bis Herbst 2018

- der Hochbau erfolgt in zwei Abschnitten ab 2018 bis 2022

Sobald die architektonischen Entwürfe für den Hochbau im Gestaltungsbeirat waren, werden sie im Ortsrat ebenfalls vorgestellt, wie Herr Klein-Knott (Investor) zusagte.

Für die Umsetzung der Bauplanungen der Lübecker Wohnungsbaugenossenschaften (Wohnbaugesellschaft Trave, der Vereinigten Baugenossenschaft, der Neuen Lübecker und dem Lübecker Bauverein) auf dem Baggersand:

- Neubau des Ersatzparkplatzes Mitte 2017 bis Ende 2018

- Erschließung Baggersand 2018

- Hochbau in 4 Abschnitten ab 2019 bis 2023

Herr Aue, der als Vertreter des Lübecker Bauvereins anwesend war, berichtete, dass in jedem Abschnitt eine Mischung von Wohnungsbau angeboten werden soll: Vom sogenannten bezahlbaren Mietwohnungsraum bis hin zu öffentlich gefördertem Wohnraum.

In der anschließenden Diskussion im gut gefüllten Saal des Gesellschaftshauses war keine große Kritik mehr zu entnehmen. Die Fischer, vertreten durch Harry Lüdtke, sind mit der jetzigen Lösung zufrieden.

In der Öffentlichkeit gab es eine geringe Meinung, dass es schon "wieder einmal" um den Fischereihafen ginge. Wir hingegen halten es für geboten, bei einem für Travemünde so wichtigen Projekt wie u.a. dem Fischereihafen über jede weitere Neuerung im Rahmen unserer Möglichkeiten zu informieren.  An diesem Projekt war der Ortsrat wie fast an keinem anderen beteiligt, und hatte so die Chance die Travemünderinnen und Travemünder immer auf dem Laufenden zu halten. Es gab mit dem Investor und den Fischern viele Gespräche, an denen der Ortsrat durch seinen Vorstand beteiligt war und ein Augenmerk u.a. auf die bleibende Funktionalität des Fischereihafens geworfen hat. Und dadurch war es möglich die ein oder andere Korrektur in der Planung durchzusetzen. Es wurde auch eine Eingabe bezüglich der Bauhöhen vorgenommen (siehe Artikel vom 22.02.2016). Das am Ende des Tages  nicht alle Dinge zur vollständigen Zufriedenheit eines Jeden geregelt werden können,  liegt in der Natur der Sache. Verhandlungen führen zwangsläufig zu Kompromissen auf beiden Seiten.