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   Travemünde

Nächste Sitzung

11. Juli 2018

19:00 Uhr

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Hansestadt Lübeck informiert

Fischereihafen neuInformationsveranstaltung zu Umbauplänen im Hafenquartier 

Architektonische Entwürfe werden der Öffentlichkeit am 25.Juni 2018 präsentiert

Nachdem die architektonischen Entwürfe für das neue Quartier am Travemünder Fischereihafen im März 2018 durch den Gestaltungs- und Welterbebeirat freigegeben wurden und das kooperative Workshopverfahren für das Wohnquartier Auf dem Baggersand ebenfalls im März 2018 abgeschlossen wurde, werden die hochbau- und freiraumplanerischen Entwürfe nunmehr abschließend der Öffentlichkeit präsentiert.

Interessierte sind daher am kommenden Montag, 25. Juni 2018, 18.30 Uhr, in das Travemünder Gesellschaftshaus, Torstraße 1, eingeladen.

In Abstimmung mit dem Fachbereich Planen und Bauen wurde zur Qualitätssicherung des Hochbaus für das neue Wohnquartier „Auf dem Baggersand“ sowie der Freiraumge-staltung ein kooperatives Workshopverfahren durchgeführt. Der Startschuss hierzu fiel im Oktober 2017. In mehreren Verfahrensschritten haben vier Architekturbüros und ein Landschaftsplanungsbüro zusammen mit den Vorständen und Geschäftsführern der Wohnungsunternehmen und den Akteuren der Stadtplanung ein Konzept für ein harmo-nisches Gesamtquartiers abgestimmt und ein gemeinsames Freiraumkonzept erarbeitet.

Während im Bereich des Fischereihafens künftig Wohnen mit touristischen und freizeit-bezogenen Nutzungen miteinander verknüpft wird, steht im Bereich Baggersand die 
Entwicklung zu einem Wohnquartier im Vordergrund der städtebaulichen Neuordnung. Zudem wird die Hansestadt Lübeck die öffentliche Hafenzone um rund 130 Meter verlängern. Im Bereich Fischereihafen plant die Frank-Gruppe aus Hamburg die Errichtung von Gebäuden mit rund 200 Wohnungen beziehungsweise Ferienwohnungen und Restaurants. 2019 soll mit dem Bau der ersten Gebäude begonnen werden.

Den Parkplatz Baggersand haben die vier Lübecker Wohnungsunternehmen 2017 von der Hansestadt Lübeck erworben. Derzeit werden die Parkplätze in den Bereich nördlich der Travemünder Landstraße verlagert. Dort wo bisher noch Pkw und Busse parken, soll ab 2019 mit dem Bau von Gebäuden mit rund 250 Mietwohnungen begonnen werden. Etwa 15 Prozent der Wohnungen werden öffentlich gefördert.

Hintergrund: Nachdem der Bereich zwischen Travemünder Altstadt und Skandinavienkai entlang der Trave landseitig lange Zeit hauptsächlich von der Hafen-, Bootsbau- und Fischereiwirtschaft genutzt wurde, findet seit Anfang der 2000er Jahre ein Umstrukturierungsprozess hin zu einer Nutzung mit touristischem Hafen- und Freizeitgewerbe statt. Westlich angrenzend an den Priwall-Vorplatz entstanden nach und nach insbesondere gastronomische Angebote aber auch Wohnnutzungen.Für den ehemals gewerblich genutzten Bereich rund um den Fischereihafen sowie den nördlich angrenzenden Großparkplatz Baggersand wurden mit dem „Masterplan Fische-reihafen Travemünde“ und dem daraus entwickelten Bebauungsplan „Auf dem Bagger-sand / Hafenquartier“ die Voraussetzungen für eine Neuordnung des Bereichs bis hin zur Böbs-Werft geschaffen.

Pressemitteilung: Pressedienst Hansestadt Lübeck

Ortsrat Travemünde hat sich neu konstituiert

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Der Ortsrat setzt sich entsprechend dem Ergebnis der Kommunalwahl zusammen. Folgende Mitglieder bilden demnach den neuen Ortsrat:

Sechs Mitglieder der CDU, drei Mitglieder der SPD, zwei Mitglieder der Die Unabhängigen, sowie jeweils ein Mitglied, der FDP, des Bündnis 90/DIE GRÜNEN, der Die PARTEI und der AfD.

Die AfD hat auf ihre Mitarbeit im Ortsrat verzichtet. Bisher waren fünf Vereine/Institutionen Mitglied im Ortsrat. Der vakant gewordene Platz wurde einstimmig an die Vereine/Institutionen vergeben. Dabei sind nun als Mitglieder des Ortsrates aus diesem Kreis: Die Freiwillige Feuerwehr Travemünde (neu), Gemeinschaft der Priwallbewohner, Katholische Kirchengemeinde St. Georg, Siedlergemeinschaft Travemünde (neu), Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft und der Verein Kunst und Kultur. Der Gemeinnützige Verein zu Travemünde ist weiter Mitglied ohne Stimmrecht. Weiterhin wird der große Saal im Gesellschaftshaus dem Ortsrat zur Verfügung gestellt.

Der Vorstand setzt sich aus Gerd Schröder (erster Vorsitzender, CDU) Sabine Haltern (erste stellvertretende Vorsitzende, SPD) und Christoph Pudelko (zweiter stellvertretender Vorsitzender, Kath.Kirchengemeinde St.Georg) zusammen.

 

Bau für Forstprodukteterminal am Skandinavienkai gestartet

 

Zwei Logistikhallen und eine Fährhalle auf einer Fläche von 16 Hektar

Die Hansestadt Lübeck, vertreten durch die Lübeck Port Authority (LPA), hat mit dem Bau für das neue Forstprodukteterminal am Skandinavienkai begonnen.

Bis zum vierten Quartal 2019 stehen voraussichtlich die ersten Logistikhallen und die zugehörige Flächenbefestigung ist erfolgt. Das Bauende ist etwa Ende 2020 avisiert. Insgesamt zwei Logistikhallen eine Fährhalle auf einer Fläche von 16 Hektar umfasst das fertige Terminal.

Zurzeit wird der Baugrund vorbereitet: Rund1, 4 Millionen Kubikmeter Boden, etwa 900.000 Kubikmeter davon bis Ende des Jahres, werden abgegraben und in die nahegelegene alte ausgekieste Possehl-Kiesgrube im Dummersdorfer Feld gefahren. Hierbei sind bis zu 25 Dumper, das sind nicht-straßenzugelassene LKW mit einem besonders großen Ladevolumen, fünf Raupen und drei große Bagger im Einsatz. Die Bodentransporte laufen quer durch den bestehenden Hafen, weiter auf einer eigens für die Baumaßnahme hergestellten Baustraße in die Kippfläche, ohne die öffentlichen Straßen mit zusätzlichem Verkehr zu belasten.

Die vorbereitenden Arbeiten fanden bereits im Dezember 2017 mit der Baufeldräumung, statt. Die von der LPA beauftragten Baufirmen für den Erdbau, Arbeitsgemeinschaft Bickhardt Bau / Bickhardt Bau Thüringen aus Neustadt i. H, haben Anfang April dieses Jahres mit der Organisation der Baustelle begonnen.

Hintergrund: Die aktuelle und prognostizierte Entwicklung des Güterumschlags am Skandinavienkai in Lübeck-Travemünde verzeichnet einen deutlichen Anstieg. Damit der Standort Travemünde als Güterumschlagspunkt an der Ostsee auch langfristig konkurrenzfähig bleibt und Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden können, muss die bestehende Hafenfläche erweitert werden. Durch die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen Stora Enso Logistics und der Lübecker Hafen-Gesellschaft im Dezember 2017 ist die Nutzung eines Großteils der zusätzlichen Hafenflächen mit dem entstehenden Forstprodukteterminal ab 2019 bereits sichergestellt.

 

Pressedienst Hansestadt Lübeck